3. Renntag, 16. März 2010
„Ruhig Brauner“.......
Gerne hätte ich es einigen mehrfach zugerufen, denn die März-Veranstaltung stand unter dem Zeichen einiger Emotionen. Schön war es zunächst aber mal, dass diesmal viele der Bitte gefolgt sind und nicht erst 2 Min vor dem offiziellen Annahmeschluss aufgeschlagen sind. So konnten wir dann recht pünktlich starten und um auch die „Frühheimgehwollenden“ zu befriedigen gab es ja auch „nur“ 3 Gruppen.
Meinen Hinweis auf verschärfte Kontrolle der Stops im Boxenbereich haben zwar alle gehört, aber offensichtlich hatten es nicht alle wirklich ernst genommen….
Nachdem auch alle die veränderte Startreihenfolge der Gruppen, diesmal mit machte ja die Gruppe C den Anfang, verstanden hatten lief es eigentlich recht gut und zügig ab. Am Richterpult in der Boxengasse waren wie in den vorhergehenden Veranstaltungen Thomas Ewert und vor Allem Denny Braun tätig.
Mit wachsamen neutralen Augen wachten sie über das Einhalten der Regeln beim Durchfahren der Box. Besonders in der „Weltmeistergruppe A“ gab es dann doch die eine oder andere doppelte Boxendurchfahrt. Nachdem bei einem Stopp eine Strafe ausgesprochen werden musste, konnte oder wollte ein Teilnehmer leider die Strafdurchfahrt nicht mehr antreten, so dass er dann regelgerecht im Ergebnis zurückgestuft wurde. Ein anderer beendete den Lauf nicht regelgerecht in der letzten Runde in der Boxengasse und musste ebenfalls zurückgestuft werden. Dies führte dann zunächst zu Kritik am „Richter“, dann am System, dann schließlich zumindest in einem Fall offensichtlich an sich selbst, denn das zweite Rennen wurde dann nicht mehr angetreten.
Die Kritik am System war insofern vielleicht etwas berechtigt, dass es noch besser wäre dem Fahrer eindeutig bei der nächsten Vorbeifahrt die Startnummer mit „schwarz“ zu zeigen, aber dazu bedarf es dann halt auch der Bereitschaft eines weiteren Fahrers sich als Helfer verpflichten zu lassen.
Beim Nachfragen nach der Bereitschaft herrschte dann nämlich wie meistens in diesen Fällen „Sendepause“. Ein weiterer Teilnehmer, der offensichtlich seine Stärken mehr im Langstreckenbereich (outdoor) hat, kam mit der Situation der Leistungsunterschiede der Karts und vielleicht seiner eigenen Erwartungshaltung im Vergleich zum Ergebnis ebenfalls nicht zurecht und entschied sich laut schimpfend für den Weg nach Hause. Aber so ist es halt, wir sind inzwischen kein Strickverein mehr, der Weg an die Spitze ist „hart und steinig“!!!
Und noch mal mein Spruch: „Aufgeber gewinnen nie!“
Letztlich war es dann aber noch ein gelungener Abend, wobei sich dann aber auch die meisten der Fahrer richtig auf die Outdoorsaison freuten. Hier werden wir dann sehen, ob die führenden Indoorfahrer ihr Potenzial auch Outdoor beweisen können oder ob die unterschiedlichen Situationen vielleicht doch andere Fahrer nach vorne bringen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, da diesmal (vielleicht auch durch die verwendeten Zusatzgewichte) nicht die körperlich schwächsten die Liste anführen, sondern ganz „normale“ (sofern man das überhaupt von uns behaupten kann) Fahrer.
Also auch ich freue mich auf die kommenden Outdoor –Läufe und auf spannende Rennen mit Euch.
| Gruppe 1 | Gruppe 2 | Gruppe 3 | |
| Qualifikation | |||
| 1. Lauf | |||
| 2. Lauf |
| < Zurück | Weiter > |
|---|