6. Renntag 17. Juni 2006

Obwohl an diesem Dienstag die Deutsche Mannschaft in irgendeinem Turnier fußballerte (was auch noch groß übertragen wurde) kamen genug Fahrer um 2 Gruppen mittelprächtig zu füllen. Zu den Umständen und Zuständen an diesem Abend möchte Rennleiter Andreas in Kürze noch einen Wortbeitrag beisteuern.
Es wird sich was änder!!! ... Warum??? 
Was war geschehen??
 
Fussball war doch nicht Alles an diesem wieder einmal sonnigen Dienstag im Juni. Immerhin fanden sich einige Wenige zum gemeinsamen Fussball – schauen schon am Nachmittag in Waldow ein und konnten in entspannter Atmosphäre dem Geschehen auf dem Platz zuschauen. Entspannt war es dann auch noch im Training, doch dann zeichnete sich ab was der Abend noch bringen sollte. Die oftmals herbeigesehnte Gleichheit der Karts ist nun Wirklichkeit und die Startaufstellung wird durch Bruchteile von Sekunden entschieden. Das fahrerische Können der Fahrer tritt in den Vordergrund und entscheidet über gut und böse! (Ausnahmen bestätigen diese Regel).
 
Nach dem Start entwickelte sich die schon bekannte Schlange, das bedeutet im Zentimeterabstand hintereinander herfahrende Karts, 10 -11 Stk. Nun sollte der hinterher fahrende Fahrer die schon einmal angesprochene Nervenstärke zeigen um einen kleinsten Fehler des Vordermannes ausnutzen zu können, doch diese Nervenstärke gibt es wohl dann bei einigen Teilnehmern doch nicht. Also wurde gedrängelt, geschubst und schließlich massiv geschoben um dann eben auch mit unfairen Mitteln am Vordermann vorbeizukommen. Das gleiche Bild in Gruppe 2 und nachdem am späten Abend und einigen erneuten staubigen „Ausrutschern“ auch bei Reinhard Budde die Nerven blank waren entschied er sich die 2. Gruppe 6 Minuten eher abzuwinken. In meiner Eigenschaft als Fahrer habe ich diese Art der Schadensbekämpfung zwar abgelehnt, kann Reinhard als Kartbahnbetreiber aber verstehen. Nachdem die Gemüter dann abgekühlt waren, haben wir noch lange überlegt wie diese Situation so verändert werden kann, dass wir derartige Strafmassnahmen vermeiden können. Hauptprobleme sind die gewollte Gleichheit der Karts, die offensichtlich unsensible Einstellung zum Leihkartmaterial , das schlechte Nervenkostüm einiger Teilnehmer und aber auch die Streckencharakteristik, die ein Ausbremsen (am Ende einer Geraden mit anschließender Kehre ) nicht zulässt.
 
Also, es wird sich was ändern:  
Ab dem Juni – Lauf werden wir mit folgenden „Maßnahmen“ gegen die vorgenannten Schwierigkeiten angehen und damit sicherlich wieder für Spaß und noch mehr Spannung für alle sorgen:
 
Jeder Fahrer muss im Rennen einen Pflicht - Stopp in der Boxengasse vornehmen. Der Zeitpunkt des Stopps ist frei wählbar, die verbleibende Zeit bis zum Rennende wird durch ein Flaggensignal (< 10 Min, < 5 Min.) angezeigt. Diese Änderung wird das Feld auseinander ziehen und eine taktische Komponente in das Geschehen einbringen. Die Einhaltung dieser „Regel“ wird kontrolliert , bei Verstoß wird das Ergebnis gestrichen.
 
Die Strecke wird so geändert, dass wir am Ende der langen Geraden die Schikane aktivieren um damit hoffentlich eine weitere Überholmöglichkeit zu schaffen.
 
Die Änderungen werden wir im Juli – Lauf testen und anschließend bewerten. Ich freue mich auf eine schöne „neue“ Veranstaltung und hoffe auf rege Teilnahme!
 
Ach fast hätte ich`s vergessen : Der Sieg in Gruppe 1 ging diesmal an Dete Krüger vor Romano Schultz und Toralf Andreß. In Gruppe 2 siegte Klaus Ebener vor Daniel Klötzer und  Mike von Rüden bei insgesamt 27 Teilnehmern.