2005
6. Renntag Juni 2005
6. Renntag Juni 2005
In der längsten Nacht des Jahres wurde auch die bisher längste Veranstaltung des Jahres ausgetragen.
Schuld an dieser Parallelität hatte allerdings nicht allein die Natur, sondern im Großen und Ganzen eher die Rekordteilnehmerzahl von 54 Fahrern. Die Anmelde- und Bezahlprozedur alleine nahm schon mehr Zeit in Anspruch als geplant und die 3 Gruppen à 18 Fahrer wollen dann auch erst mal aufgestellt, ausgewertet und neu sortiert sein. Rennleiter Andreas hatte, unter aktiver Mithilfe von Heiko, ganz gut zu tun.
Im Gegensatz zur langen Nacht hatten wir dann auch den am schnellsten ausgeschiedenen Teilnehmer zu registrieren. Eine der anwesenden Damen (man verzeihe mir die Unwissenheit in Bezug auf ihren Namen) hatte in der Qualifikation von Gruppe 3 nach ein paar Runden eine Kollision im Bereich neben der Boxengasse und gab den Abend danach auf. Passiert ist nichts, aber der Schreck saß ihr wohl in den Knochen.
Die 3 Gruppen sortierten sich wieder halbwegs leistungsgerecht, einige neue Fahrer machten in Gruppe 3 ihre Bekanntschaft mit der Strecke, Gruppe 1 fuhr einen unspektakulären ersten Lauf aber in Gruppe 2 kamen die Kampfhähne dann zur Sache. Hier kommen ja leistungsmäßig recht unterschiedliche Fahrer zusammen. Zum Einen sind da die schnellen Fahrer, die eigentlich in der Gruppe 1 fahren wollten, aber keine entsprechende Qualizeit zustande gebracht haben. Dann Fahrer, die selbst erstaunt waren, in der Gruppe zu sein, weil sie noch nicht die Erfahrung mitbringen und doch von der Zeit her schnell waren und die, die oft oder immer mittlere Zeiten erreichen und eigentlich nur in Ruhe fahren wollten.
Das sollte diesmal nicht sofort gelingen, da am Ende der Startgeraden das Feld mit 3 Karts nebeneinander und das in mehreren Reihen hintereinander durch die Schikane fahren wollte. (also nicht ganz genau so, aber so ähnlich) Das klappt so nicht. Der eine oder andere Fahrer hat dies schon versucht und wenn der Nebenmann mitmacht und einem Platz zum Überleben läßt, klappt das auch mit 2 Karts. Aber mehr nicht. So flogen dann auch die Fetzen und die Karts reihenweise in den Sand. Zur Ehrenrettung muß allerdings auch gesagt werden, dass der 2. Lauf dieser Gruppe wesentlich ruhiger verlief.
Interessant gestaltete sich auch der 2. Lauf der ersten Gruppe. Hier konnte man über 15 Minuten eine Schlange von ca. 10 Karts bewundern, die wie an der Schnur aufgefädelt und von Ronny Wechselberger angeführt (oder aufgehalten...wie man es nimmt) Runde um Runde ihre Kreise zog. Der Webmaster selbst befand sich dabei im hinteren Bereich und hatte viel Freude an diesem Bild. So geht’s auch.
Der dritten Gruppe fiel dann im 2. Lauf noch der Wettergott in den Rücken und so mußten wieder die Regenkombis übergezogen werden und zur Freude der im Trockenen stehenden Fahrer wurden Pirouetten am laufenden Band gedreht und Bestzeiten um die 1,15 min gefahren.
Neben Medaillen und Gutscheinen gab es diesmal noch einen von der Scuderia-Avus gesponserten Preis.
Für das am 13. August stattfindende Fahrertraining in Groß Dölln wurde ein Fahrerplatz ausgelost, den in der zweiten Losrunde dann der Webmaster selbst in Empfang nehmen konnte. Und so fuhr auch ich gut gelaunt kurz vor 1:00 Uhr nach Hause.
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